Fr.. 13.03.26 | 19:30

Ivan Skanavi & Mana Oguchi

Cello & Piano

AUSVERKAUFT

Ivan Skanavi am Violoncello und Mana Oguchi am Klavier laden zu einem abwechslungsreichen Konzertabend ein, der spannende Brücken zwischen Epochen und Stilen schlägt. Das Programm eröffnet mit der poetischen Ballade von Josef Suk und führt über die schwebenden Klänge von Kaija Saariahos „Lullaby“ zu Boccherinis temperamentvoller Cellosonate. Auch Brahms’ berühmte Violinsonate op. 78 – in ihrer warmen Cellofassung – findet hier einen besonderen Platz. Nach der Pause erklingt Suks berührender Love Song, bevor Boris Arapovs selten zu hörende Cellosonate den musikalischen Bogen zwischen Tradition und Moderne eindrucksvoll schließt. Ein Abend, der das Cello in all seiner Ausdruckskraft feiert.

Künstler-Info

Ivan Skanavi, Gewinner des Grand Prix Emanuel Feuermann, ist seit früher Kindheit eng mit der Musik verbunden: Bereits mit drei Jahren sang er im Kinderchor, mit sechs begann er, Cello und Klavier zu spielen. Eine Karriere als Fußballer stand kurz im Raum – doch Skanavi entschied sich endgültig für die Musik.
Das Üben war für ihn nicht immer einfach, Erfolge blieben zunächst aus. Wichtige Impulse erhielt er von seinen Lehrerinnen Olga Galochkina und Tamara Alekseeva, die ihn ermutigten, stets sein Bestes zu geben. Neben der Musik prägten ihn Freundschaften und familiäre Verbundenheit.
Im Jugendalter widmete Skanavi sich verstärkt dem Cello. Mit 16 nahm er das Studium am Moskauer Konservatorium bei Professor Alexei Seleznev auf. Seit seinem 19. Lebensjahr setzt er seine Ausbildung bei Professor Wolfgang Emanuel Schmidt fort, dem er künstlerisch viel verdankt.
Heute lebt Ivan Skanavi zwischen Russland und Deutschland, findet Inspiration in der Natur und sucht immer wieder neue Herausforderungen – ob Gitarre, Jazz oder Reiten. Um Klang und Künstler zu verstehen, sollte man auch die Persönlichkeit kennenlernen – darauf legt Skanavi besonderen Wert.

Mana Oguchi, in Sapporo (Japan) geboren, begann mit drei Jahren Klavier und Violine zu spielen. Sie studierte Klavier in Tokio und Hannover und schloss einen Master in Kammermusik an. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertierte unter anderem mit dem Sapporo Symphony Orchestra und dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode. Als Kammermusikerin gastierte sie bei namhaften Festivals in Europa und Asien. Nach Lehrtätigkeit in Hannover arbeitet sie derzeit an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und an der Kronberg Academy.

Programm

Josef Suk – Ballade op. 3
Kaija Saariaho – Lullaby(2018)
Luigi Boccherini – Cellosonate G-Dur G.15

Johannes Brahms – Sonate für Geige und Klavier op. 78 (Für Cello)

– Pause –

Josef Suk – Love Song op. 7

Boris Arapov – Sonata für Violoncello und Klavier

Ivan Skanavi – Cello
Mana Oguchi – Piano

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