Sa.. 10.05.25 | 19:30
Freibergs Freiheit
Lesung & Musik mit Andreas Freiberg

Vom Rock’n’Roll des Ostens zum Sound des Westens, ein Leben aus einer äußerst spannenden Zeit. Andreas Freiberg hat diese Zeit persönlich erlebt und sogar mitgestaltet. Die Einblicke in den Alltag und in die DDR Rockmusik sind skurrile, lustige aber auch nachdenkliche Geschichten, ein authentisches Zeitdokument mal nicht aus Sicht eines Künstlers, sondern aus den Reihen dahinter. Denn Andreas Freiberg war Ton- und Lichttechniker für viele große Bands hinter dem „Eisernen Vorhang“. Den Soundtrack zum Buch gibt es zur Lesung mit Tommy Lehmann (ehemals Simple Song, Zwei Wege) live dazu.
Künstler-Info

Andreas Freiberg, geboren 1962 und aufgewachsen in Wolkenstein im Erzgebirge. Nach einer Ausbildung im Bereich Elektronik/Elektrotechnik wurde es in der Heimat zu eng und Dresden entwickelte sich zum neuen Lebensmittelpunkt. Ab 1983 arbeitete er bis kurz nach der Wende als Techniker in einer professionellen Rockband und lernte die DDR bis in die entferntesten Zipfel bestens kennen. Tourneen führten durch die Sowjetunion bis an die Grenze zu Asien. Nach der Wende ging der Weg in die Musikindustrie, nach einem kurzen Gastspiel bei der Deutschen Schallplatten GmbH rief der Außendienst von Edel Music. Nach fast 19 Jahren als Angestellter, wechselte Andreas Freiberg 2010 in die Selbstständigkeit. Hier arbeitet er immer noch für die Labels Berlin Classics und Eterna, aber auch für die komplette Musikindustrie als Tourmanager innerhalb von Promo-Centertouren und Autogrammstunden. Außerdem hängt sein Herz am Eishockeysport, seit fast zwei Jahrzehnten kümmert sich Andreas Freiberg um Regie und Pyrotechnik bei den Dresdner Eislöwen.
„Während mir mein damaliger Chemielehrer in 70ern meinen heutigen Künstlernamen verpasste, lernte Andreas von seinem Chemielehrer hingegen das Erstellen von Bühnennebel. Von dort an nahm der Rock’n Roll seinen Lauf. Für mich im Westen, für Andreas im Osten.“ (HP Baxxter, Frontmann von Scooter
„Ich konnte nicht aufhören und hatte das Buch in kürzester Zeit ausgelesen und das will bei mir schon was heißen. Ich kann es jedem empfehlen, der sich gerne und ohne Reue an diese Zeiten erinnern möchte. Es gibt außerdem auch gute Einblicke in die Entstehung der Rockmusik in der DDR, mal nicht aus Sicht eines Künstlers, sondern aus den Reihen dahinter.“ (Dieter „Quaster“ Hertrampf, Puhdys)
„Der Autor erzählt von einem Flecken Erde, der kleinen Kleinstadt Wolkenstein, bevor er dann aufbricht in die große, weite Welt des damaligen Ostens. Diese Lebensreise wird dominiert von der Musik, von Rockmusik. Diese Musik hat die verknöcherten Strukturen in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts aufgebrochen. Verknöcherungen und politische Verkrampfungen gibt es noch ausreichend auf unserem Planeten und es gibt weiter die Rockmusik. Diese positive Tatsache lässt weiterhin Hoffnung zu.“ (Wolfram Liebing, seit 2013 Bürgermeister von Wolkenstein)
Programm
Andreas Freiberg liest aus seinem Zeitdokument „Freibergs Freiheit“. Der Gitarrist Tommy Lehmann begleitet ihn dabei.